Gedanken zum Sonntag Invokavit

Kerze
Bildrechte Baderschneider
Invokavit - der erste Sonntag der Passionszeit. Er dreht sich um das Thema "Versuchung" und damit sind keine Alltagsbanalitäten wie Süßigkeiten gemeint.
 
Die Bibel bezeichnet mit diesem Wort etwas, was uns von Gott wegtreibt, was uns durcheinanderbringt und uns in die falsche Richtung lenkt. Teuflische Einflüsterungen können das sein, Verlockendes, was unser Bedürfnis nach Geltung, Einfluss, Sich-Durchsetzen und Dazugehörenwollen streichelt. Oder Dynamiken, die uns mitreißen und eigentlich wollten wir das doch nie - so werden oder so etwas tun. Die Freundschaft verraten, den Glauben leugnen, rücksichtslos die Ellebogen ausfahren, Schuld abwälzen auf andere, jemandes Vertrauen missbrauchen.
So viele Facetten der Versuchung. Und wir tappen in die Falle, werden schuldig, verlieren Gott aus den Augen.
 
Aber er nicht uns.
Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.
Der Wochenspruch für diese Woche lenkt unseren Blick auf das Ziel des Weges Jesu. Er gibt niemanden verloren. Das ist vielleicht die größte Versuchung, dass wir meinen können, dass unser Leben so verkorxt, dass unser Weg so verquer sei, so dass es für uns keine Hoffnung und keinen Neuanfang mehr gäbe.
Am Kreuz laufen die bösen Mächte ins Leere, denn Jesus gibt sich hin für uns aus Liebe. Seine Liebe ist größer als Schuld und Versagen und höher als alle Vernunft.
 
Impuls zum Nachdenken in dieser Woche:
Für welche Einflüsterungen und Versuchungen bist du empfänglich?
 
Eine gesegnete Woche!
Ihre Dekanin
Kerstin Baderschneider
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